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Interessanter Vortrag am Campus zum Thema „Risiken im Außenhandel begrenzen“

„Risiken im Außenhandel begrenzen“ - das war das Thema eines Vortrags von Peter Wiedemann vor Studierenden der TH Rosenheim in Burghausen. Die Veranstaltung fand auf Einladung von Professor Andreas Fieber im Rahmen des Seminars Finanz- und Investitionswirtschaft im neuen Gebäude des Campus Burghausen statt. Wiedemann ist ausgesuchter Experte auf dem Gebiet Außenhandel.

Professor Andreas Fieber (Links) und Peter Wiedemann.

Deutschland war auch 2018 in der Spitzengruppe der größten Exportländer der Welt vertreten. Der Außenhandelsüberschuss Deutschlands betrug in 2018 insgesamt 232,8 Milliarden Euro. Dies ist mit weitem Abstand der größte Außen handelsüberschuss im Vergleich zu den anderen Mitgliedsstaaten der EU.

Typischerweise gibt in diesem Zusammenhang regelmäßig Forderungen deutscher Unternehmen gegenüber ausländischen Unternehmen. Dadurch können hohe Risiken entstehen. Oftmals ist es schwer, Rechtsansprüche gegenüber säumigen ausländischen Schuldner durchzusetzen. Dies gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die nicht über eine eigene spezialisierte Rechtsabteilung verfügen können.

Peter Wiedemann stellte anhand zahlreicher Beispiele die Risiken im Zusammenhang mit Forderungen gegenüber ausländischen Unternehmen dar. Aktuell sei zirka jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt von Exportgeschäften abhängig.

Darauf aufbauend wurden Absicherungsmöglichkeiten wie Kreditversicherungen, Hermes Bundesbürgschaften und Akkreditive erklärt, Vor- und Nachteile erläutert und gegeneinander abgrenzt. „Häufig sind mit Auslandsgeschäften auch Finanzierungsfragen verbunden“, sagte Wiedemann. Deshalb sprach er auch exemplarisch „Forfaitierungen“ und Finanzierungsmöglichkeiten über die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbh an.

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Infos zu weiteren Gastvorträgen finden sich auf der Homepage des Campus Burghausen und im Burghauser Anzeiger. Alle Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.