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Campus Burghausen treibt Thema Wasserstoff voran

Die Energiewende ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft, und dem Element Wasserstoff soll dabei eine zentrale Rolle zukommen. Bei einer Veranstaltung mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Martin Huber wurde anlässlich aktueller Abschlussarbeiten am Campus Burghausen der TH Rosenheim gemeinsam mit den Studierenden die Potentiale von Wasserstofftechnologien diskutiert.

Alle Studiengänge am Campus Burghausen haben durch ihre nachhaltige Ausrichtung unmittelbare Anknüpfungspunkte an das Zukunftsthema Wasserstoff. Dadurch werden vor Ort Fachkräfte mit verschiedenen Schwerpunktkompetenzen ausgebildet, die in der Industrie dringend gebraucht werden, um neue Konzepte und Technologien umzusetzen.

Beim Austausch mit dem CSU-Politiker stellten unter anderem die drei Studenten Fabian Huber, Tobias Sturm und Leon Bergmann ihre fertigen bzw. derzeit in Bearbeitung befindlichen Bachelorarbeiten zum Thema Wasserstoff vor, die unter Leitung von Frau Prof. Dr. Bolzern-Konrad, Institutsleitung des Campus Burghausen, angefertigt wurden. Neben dem allgemeinen Potenzial des Energieträgers geht es vor allem um regionale Aspekte. „Das Chemdelta bietet einzigartige Voraussetzungen und herausragendes Potenzial für eine schnelle und zukunftsweisende Umsetzung von Wasserstoffprojekten, sowohl in Bereichen der Mobilität, als auch der stofflichen Nutzung in der chemischen Industrie“, so Prof. Dr.-Ing. Philipp Keil, Professor für chemische Verfahrenstechnik. Der Campus Burghausen sei dabei auch im Bereich Forschung und Entwicklung ein wichtiger Partner der ansässigen Chemieunternehmen.

Zu den etablierten Bachelor-Studiengängen Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Technologie, Chemieingenieurwesen und Chemtronik kommt zum Wintersemester 2020/21 der Studiengang Umwelttechnologie. Bei diesem wird der Fokus auf die Bereiche Klimaschutz und Nachhaltigkeit gerichtet.

(Foto: Dr. Ernst Deubelli)